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Ein Arbeitstag am Torre Argentina
Wir haben unsere Arbeitstage so eingerichtet, dass wir um 8 Uhr morgens mit dem Säubern und Desinfizieren der Käfige beginnen. Aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten und der Leichtigkeit, mit der sich Krankheiten ausbreiten können, ist das Putzen die wichtigste Aufgabe für unsere freiwilligen Helfer. Als Nächstes wird das Futter verteilt an alle Katzen, die dauerhaft in den Räumen des Katzenasyls leben und an die, die draußen in den Ruinen leben. Während des Fütterns der Katzen draußen, müssen die freiwilligen Helfer auf die kranken Katzen achten oder darauf, ob neue Katzen ausgesetzt worden sind, die dann eingefangen, gepflegt, geimpft und sterilisiert werden müssen.
7 Tage die Woche
Der Arbeitsaufwand im Katzenasyl verlangt unsere Anwesenheit 7 Tage die Woche, einschließlich Weihnachten, Ostern und alle anderen Feiertage. Die Katzen brauchen nicht nur tägliche Pflege, sondern auch die nötige Finanzierung. Das Sammeln von Spenden durch Touristen bei allen Wetterbedingungen ist essentiell für die finanzielle Sicherung des Tierheims. Schlechtes Wetter bedeutet keine Touristen oder Besucher – welche unsere Haupteinnahmequellen sind. Und so können Sie sich sicherlich unser Dilemma vorstellen, wenn es eine Woche lang regnet...
Die Bereitschaft zu säubern, abzuwaschen und zu füttern
Die Notwendigkeit, mit den medizinischen Fortschritten mitzuhalten, die freiwilligen Helfer zu koordinieren sowie Ideen zu entwickeln, neue Sponsoren zu gewinnen, stellt den Kern unserer Arbeit dar. Lia als Schatzmeisterin, beschafft und verwaltet das finanzielle Guthaben, kauft Vorräte ein und überwacht den Haushalt sowie die Verteilung des Futters. Silvia ist die offizielle Ansprechpartnerin im Katzenasyl. Außerdem ist sie für die Buchführung und den Briefwechsel zuständig. Letztendlich müssen wir alle in der Lage sein, die Käfige zu reinigen und Futter zu verteilen.
Beinahe wie ein Film an Halloween
Ohne die Grundversorgungseinrichtungen leben zu müssen ist ein großes Problem. Nicht zu vergessen, dass wir noch bis vor 3 Jahren ohne fließend Wasser und Strom arbeiteten. Die einzige Lösung war, mit Eimern zu den nächstgelegenen Wasserquellen zu gehen. Das Problem mit der Beleuchtung wurde durch eine große Gaslaterne auf dem Tisch gelöst. Die Schatten der Katzen an den Wänden der Höhle wären der perfekte Hintergrund für einen Halloween-Film gewesen. Gegenwärtig sind wir noch immer nicht an das städtische Abwassersystem angeschlossen. Es gibt noch immer kein Bad und kein warmes Wasser.
Einen schweren Weg vor sich
IUngeachtet aller Hindernisse und Enttäuschungen, meinen Lia, Silvia und die anderen Freiwilligen, dass sie noch nie so zufrieden und glücklich waren. In Zeiten, in denen es unmöglich scheint, weiterzumachen, geschieht immer etwas, das die Hoffnung und den Mut aufrecht erhält. Zum Beispiel wenn eine unserer behinderten Katzen adoptiert wird oder eine großzügige Spende uns hilft, eine Rechnung zu bezahlen. Letztendlich wurden all unsere Mühen entschädigt, denn bisher konnten tausender ausgesetzter Katzen und Kätzchen in nette Familien vermittelt und 4105 Tiere im Jahr 2008 sterilisiert werden.
Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und würden uns freuen, bald von Ihnen zu hören!
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